HONHARDT. Nachdem die Zieh & Zupf
Kapelle versprochen
hatte; keinen „Hommelsoich“ zu spielen, ging´s auch gleich mit
ihrer
Version von „Singin´ the blues“ weiter. Nach diesem
„Silberrausch“
kam das „Häuslesbaue“, der Zeitpunkt im Leben des Schwaben
wo
„mr koine Freund´ me hot, außer Handwerker“. Diese
ansteckende
Krankheit sei unter „der Rote Punkt“ bekannt.
Das ist wohl der Grund für den Erfolg der „Stumpfes“, mit dem
sie mindestens drei Generationen erreichen: durch alle Stilrichtungen
gehen,
die Texte im Dialekt singen und diesen Mix mit ihrem
außerordentlichen
musikalischen und komödiantischen Talent gekonnt live auf die
Bühne
bringen. Auch zwischen den Titeln kommt der Humor der Vier voll zur
Geltung.
Mit „Limericks“, in denen sich die Zupfkapelle über die
verschiedenen
Veranstaltungsorte ausließen, ging es dann in die Pause.x
Vorher hatten die Musiker allerdings fürs Publikum noch ein paar
Vesperbrote vorbereitet, die sie zur Stärkung verteilten. Die Vier
konnten ja nicht wissen, dass die Kultur O.H.G. jetzt noch kulinarische
Leckerbissen anbietet. Das „Edelweiß“ gab es a cappella, danach
griff
die Free „Zieh & Zupf Kapelle“ wieder
voll in die Saiten. Alte Klassiker wurden umgearbeitet, so wurden im
„Überzieher“
die ländlichen Probleme beim Kondom-Kauf beschrieben.
Gern ließen die Zuschauer Michael „Flex“ Flechsler, Manfred
„Manne“
Arold, Benny „Banano“ Jäger und Marcel „Selle“ Hafner nicht von
der
Bühne, aber die vier vom Heimweh geplagten Aalener konnten nach
der
dritten Zugabe dann doch ihr Konzert beenden.
Zufriedene Gesichter überall und alle waren sich einig, schee
war´s! |