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Oberspeltach,
19.05.2005
Frühschoppen
in
Oberspeltach
Wunderschönes
Sommerwetter, etwas
Kühles für den Durst, für
den Magen ein Paar Weißwürste und dazu swingende Jazzmusik –
die Kultur O.H.G.
Frankenhardt hat in Oberspeltach wieder mit einer gelungenen
Veranstaltung das
Kulturangebot bereichert. Die Jazz-Connection
Franken, eine „All-Star“
Gruppe aus Frankens Jazzszene spielte
Standards
großer Komponisten aus Swing und Blues, Dixieland und New Orleans
Jazz.

Was
wurde nicht alles geboten an diesem
heißen Wochenende!
Die Rockfans waren beim Würth Open Air, die Jazzfreunde haben sich
in
Oberspeltach versammelt – wenn auch die Größenordnung eine
andere war. Nach der
Begrüßung durch Kurt Kochendörfer konnte der Jazz
Frühschoppen bei schönstem
Sonnenschein beginnen.
Frieder
Scheerer, Saxophonist und
Klarinettist meinte in
seiner Einleitung: Das mit dem Wetter klappt ja jetzt in Deutschland,
seit wir
den neuen Papst haben! Nach „Just a closer walk with you“ wurde klar,
die Jazz-Connection
Franken führten die
versammelten Fans in einem Spaziergang durch die Welt des Jazz. Es ging
über
die „Basin Street“ in Richtung „Sunny side of the Street“ – einen
Wechsel, den
man in der Sonne sitzend gut nachvollziehen konnte. Nach jedem Solo
gab´s
reichlich Applaus für die Musiker. Zwei davon waren den
Frankenhardtern schon
bekannt: „Abu“ Schäfer (Banjo, Gitarre) und Fritz Resech (Posaune)
waren 2003
mit den „Feetwarmers“ schon mal in Gründelhardt. Conny Grasser an
der Tuba ist
seit Jahrzehnten das harmonische Fundament renommierter Gruppen. Von
den „Salt
City Stompers“ aus Hall kam Burkhardt Gunter (Trompete,
Flügelhorn) und er
hatte als Gast Pad Maas
mitgebracht.

Dieser weckte
mit „Hello Dolly“,
„C´est ci bon“ und „When
you´re smiling“ Erinnerungen an Altmeister Louis Armstrong. Als
weiterer Gast
durfte Martin Stamm die Klarinette spielen. Es herrschte ein lockere
Atmosphäre
und es wurde richtig voll auf dem alten Schulhof. Auch viele Radfahrer,
deren
Tour durch Oberspeltach führte, nutzten den Jazzfrühschoppen
zu einem mehr oder
weniger langen Aufenthalt. Viele Weißwürste waren verzehrt
als sich die Gruppe
gegen 14 Uhr mit „When the saints go marchin in“ und „Down by the
riverside“
von einem dankbaren Publikum verabschiedete.
Alle waren sich
einig – so einen
Jazzfrühschoppen draußen
bei dem Wetter – „dess könnt mer öfter macha“!
Zum Schluss noch
vielen Dank an alle, die
mit ihrer
Mitarbeit diesen tollen Frühschoppen möglich gemacht haben!
Hier noch ein paar Bilder:
Text
und Bilder: Peter Noack
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