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„The Black Gospel Singers“ – Lebensfreude pur
VON PETER NOACK
„Hallelujah“ hieß das Zauberwort, mit dem die „Black
Gospel Singers“ am Samstagabend in der Sandberghalle Honhardt ihr
Publikum von den Sitzen rissen. Der aus hochkarätigen
Einzelmusikern bestehende New Yorker Gospelchor vermittelte
Lebensfreude und afro-amerikanische Energie, der sich die Zuhörer
nicht entziehen konnten.
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Den rund 350 Konzertbesuchern in
Honhardt wurde zwei Stunden lang alles geboten, was Freunde der
nordamerikanischer Gospelmusik erwarten. Langsame, getragene Spirituals
und rhythmische Gospelsongs zum mitmachen, Emotionalität,
Religiosität und pure Lebensfreude, also alles was Gospel so
schön macht. Gregory M. Kelly, der Leiter der Gruppe, hatte von
Anfang an das Publikum fest im Griff. „Gospel ist eine fröhliche
Musik“ verkündete er in einer gekonnten deutsch-amerikanischen
Sprachmischung und das Publikum durfte sich bei den folgenden Titeln
die Hände heißklatschen. „Oh happy day“, „He´s got the
whole world in his hand“ oder „Joshua fit the battle of Jericho“ -
keiner saß mehr auf seinem Stuhl! Mr. Kelly erzählte aber
auch als Augenzeuge vom 11. September in New York und als dann die
„Black Gospel Singers“ Enya´s „Only time“ anstimmten und im
Hintergrund die bekannten Bilder des World Trade Center auftauchten
wurde es andächtig still in der Halle. Wenn die Chormitglieder als
Solisten das Mikrofon ergriffen, wurden ihre stimmlichen
Qualitäten richtig deutlich. Weltliche Lieder wie Lennon´s
„Imagine“ oder Clapton´s „Tears in heaven“ wurden gekonnt
interpretiert. 
Und dann war da noch „Sista B“. Schon mit 3 Jahren hatte
Bernice Harley mit dem Gospelgesang begonnen und was sie in der Halle
an sängerischen Qualitäten, Mimik und Gestik bot war
internationale Klasse und ließ sie schnell zum Publikumsliebling
werden.
Die Wechselbäder der Gefühle gingen
weiter, die Jugend durfte auf der Bühne mitmachen und
schließlich ging das Konzert seinem Ende entgegen. Doch da dies
das letzte Konzert in Deutschland war, gab es noch einen bewegenden
Abschied von der Tour Crew bei der auch auf der Bühne Tränen
flossen. Seit dem 15. November waren sie unterwegs, eine lange
gemeinsame Zeit. Die Zugaben ließen die Tränen wieder
trocknen, die „Black Gospel Singers“ verabschiedeten sich vom Publikum,
es gab noch Autogramme und den zufriedenen Gesichtern nach war der
Kultur OHG wieder ein schöner Abend gelungen.
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