Rainer
Herold:
„Bilder und Musik“ - ein gelungener Abend!
Es war das letzte
Werkstattgespräch in diesem Jahr
und wie
Kurt Kochendörfer, der Vorsitzende der Kultur O.H.G. Frankenhardt in
seinem Grußwort
erwähnte, auch der Abschluss einer interessanten und erfolgreichen
Reihe von
Veranstaltungen, die einen Einblick in die „Kunstszene Frankenhardt“
bot.
Vielleicht, so stellte er in Aussicht, kommt es im nächsten Jahr noch
zu einem
gemeinsames Projekt.
Rainer Herold begann
dann kurz seine Werdegang zu
schildern,
nicht ohne sich bei Christa und Manfred Hotter zu bedanken, war doch
1988 seine
erste Ausstellung auch hier in Hotters Kulturwerkstatt. Rainer Herold,
gelernter Technische Zeichner, der jetzt als Sozialarbeiter bei der
Jugendgerichtshilfe arbeitet, bezeichnet sich selbst als Autodidakt,
was sich
auf Bilder und Musik bezieht. Die Gitarre der Schwester und „House of
the
rising sun“ waren die musikalischen Anfänge. Im Studium und später mit
seinen
Musikerfreunden hat er sich den jetzigen Stand erarbeitet und davon
hörten die
Besucher einige Kostproben. Gemeinsam mit Helmut Rief und Michael
Wagner
präsentierte er Schwedische und Hohenloher Tanzlieder.

Die Musik und die Kunst
sind Ausgleich und Ventil für Rainer Herold. Berufsbedingt ist er von
Sorgen,
Nöten und Problemen umgeben die er durch seine künstlerische Arbeit
nach
Feierabend verarbeiten kann. Wichtig ist Spaß am Hobby und eine
geduldige Frau
und Familie, denn mit dem Erfolg müssen Partner und Familie Verzicht
üben.
Ausstellungen, Projekte und Musiktermine nehmen viel Zeit in Anspruch.
Nach
gemeinsamen Ausstellungen mit der Künstlerinitiative Crailsheim, den
Kulturtagen und anderen Projekten stellt Rainer Herold ab dem 10. April
2005 in
Aalen in der Galerie Zeiss aus.
In
Frankenhardt ist er auf dem Burgberg
präsent. Gemeinsam mit
G. Frank und E. Stutz hat er die Plastik am
Albvereinsgebäude geschaffen und installiert. Rainer Herold kann aber
auch von
Rückschläger erzählen, von abblätternder Farbe und seinen Malanfängen,
als er
„handwerklich“ noch viel zu lernen hatte. Im Laufe des Abends gab es
noch mehr
Musik, auf einzelne Bilder wurde eingegangen und man geriet ins
plaudern. Es
war ein schöner Abend, interessante Bilder, neue Eindrücke, gute Musik,
Essen,
Trinken – Versorgung für Geist und Körper waren gegeben. In seinem
Schlusswort
bemerkte Kurt Kochendörfer nochmals, wie viel Freude und Hingabe, aber
auch
Lust am Experiment in den Werken Rainer Herolds stecken. Ein Dank ging
auch an
die Musiker, die diesen Abend mitgestaltet haben.
Es war der
(vorläufigen) Abschluss einer Reihe,
deren Umfang
und Intensität wir in dieser Vielfalt gar nicht erwartet hatten. Die
Frankenhardter Werkstattgespräche gaben tiefe Einblicke in die
„Kunstszene“
unsrer Gemeinde und gaben den Kunstschaffenden eine Möglichkeit, sich
selbst
und ihre Werke zu präsentieren.
Wir bedanken uns nochmals bei allen Beteiligten
für die
schönen und abwechslungsreichen Veranstaltungen.